Schirmbeck Stiftung | Wie würde das wirtschaftliche Handeln unserer Gesellschaft…..
Heinrich Schirmbeck, Schriftsteller,
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Wie würde das wirtschaftliche Handeln unserer Gesellschaft…..

Wie würde das wirtschaftliche Handeln unserer Gesellschaft…..

11:47 02 August in Allgemein, Arbeit und Leben, gesellschaftliche Impulse

….. sich entwickeln, wenn sie den Träumern und Visionären die Möglichkeit böte, den Träumen und Visionen die notwendigen Freiräume zu gewähren?

Wenn wir die von Heinrich Schirmbeck bereits im Jahre 1984 gezeichneten und publizierten „Umrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft“ wahrgenommen und angewandt hätten?

Gerade in Zeiten in denen die “angeblich so ausgeschlafenen” sich immer mehr als die Wahren Träumer dieser Welt zu erkennen geben.

Wäre unser Leben dann schlechter, unmenschlicher, unwirtschaftlicher?

Oder rationaler?

Wäre “Rational” dann immer noch der Vorstellung des “rationalisieren bis nichts menschliches mehr vorhanden ist” zuzuordnen? Oder würde “Ratio” dem Begriff “Vernunft” weichen?

Wir leisten uns Dinge, Güter, Eigenschaften, die wir nicht brauchen und übersehen dabei dass wir diese mit anderer Münze bezahlen müssen als die, die wir zur Zeit als Währung benutzen.

Wir zahlen schon längst in einer Währung die sich weder in Zahlenreihen auf sich verändernden Displays wiederspiegelt, noch in den Bilanzen vermeintlicher Wirtschafts- und Staatengebilde wiederfindet.

Wir suchen und handeln nach Werten, die wir schon längst nicht mehr selbst bestimmen, sondern die man uns auferlegt.

Wir lassen uns bewerten von Menschen und Institutionen die in der Anonymität agieren und sich von “Kanzlern/-innen” und wem auch immer, feiern lassen.

Doch vergessen wir dabei, das wir auch Selbst einen Wert haben.
Diesen Selbstwert, Selbstbestimmt zu erkennen und in Selbstverantwortung zu entfalten, haben wir schon lange verlernt.

Martin Luther King und viele anderen hatten einen Traum und haben begonnen diesen zu verwirklichen. Erwacht sind sie erst als man sie daran hinderte diese Träume zu leben.

Größe misst sich nicht in der Reihung der Zahlen auf einem Konto und in der Lautstärke mit der man verkündet wie groß man sein möchte.

Größe spiegelt sich auch nicht in den Schatten wieder den dies Gebäude werfen in denen man sein Leben fristet.

Größe spiegelt sich im KLEINEN und im LEISEN wieder.

Größe spiegelt sich dort wieder, wo in der Gemeinschaft Menschen im “Miteinander”, statt im  ”Gegeneinander” für gemeinsame Ziele und für die Gemeinschaft an sich, einstehen.

Dort wo erkannt wird, was Lucius Annaeus Seneca einmal sagte:

Wir sind nun mal zur Gemeinschaft geboren. Unsere gesellschaftliche Verbindung ist einem Steingebäude ähnlich, das einstürzen würde, wenn die Steine einander nicht wechselseitig stützten.
Lucius Annaeus Seneca, (ca. 4 v. Chr – 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

Uns wurde oftmals vorgeworfen, wir seien Träumer!

Wenn wir jedoch damit einer Vision den Freiraum verschaffen können um der wahren Größe und dem Menschen in der menschlichen Gemeinschaft wieder zu einem ehrenvollen Platz zu verhelfen, dann sind wir das gerne.

Wenn uns dabei Menschen unterstützen werde, die sich nichts mehr beweisen müssen und deren Anliegen ehrlich ist, so ist dies eine schöne Art zu träumen.

Wenn diese dabei alle Gebäude die durch die “Anbeter der gedruckten Zahlen” und “des rationalisierens” bis niemand mehr da ist der den Zahlenreihen huldigen kann, mit ihrem Schatten überragen, dann sind wir ebenfalls gerne  Träumer.

Die Größe einer Gesellschaft wird durch die Menschen geprägt die sich in der Gesellschaft auf Ihre Art und mit Ihren Fähigkeiten einsetzen.

Die Größe der Gemeinschaft definiert sich dadurch wie sie diesen Einsatz honoriert!

Solange bis sich ein Teil des Traumes und der Vision real entwickelt, sind wir halt einfach nur “HELL-WACH”

Hans-Jürgen Bell
Vorstand
Heinrich Schirmbeck Stiftung
Vorsitzender
Heinrich Schirmbeck Gesellschaft eV
Schriftsteller der Rosenhöhe