Als wir,
Sascha Wiesmann
und Hans-Jürgen Bell,

uns im Jahr 2012 für die Errichtung unser Stiftung entschlossen, hatten wir schon zwei Jahre mit den Vorbereitungen verbracht.

Zwei Jahre in denen wir durch Auftragsmandate im Genossenschafts- und Stiftungswesen in ähnlicher Thematik schon sehr viele Erfahrungen, Erkenntnisse sammeln konnten und auch grenzwertige Wahrnehmungen von sogenannten StifterInnen hinterfragen und aufdecken durften.

Insofern könnte man durchaus sagen, dass die Authentizität der Sache mit der Namensgebung dieser unserer Stiftung, letztlich das sogenannte tüpfelchen auf dem I. erhielt.

Wie wir zu dem Namen Heinrich Schirmbeck letztlich kamen ist eine besondere aber auch der Stiftung in sich Charakter gebende Geschichte, die wir sicher auch noch erzählen werden.

Im April 2012 war es dann soweit die Formalien einer Stiftung wurden vollzogen und die Stiftung begann mit Ihrer Arbeit: wichtige Impulse für mehr Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Selbstbestimmung und Selbsthilfe in Wirtschaft, Gesellschaft und sozialer Lebensgemeinschaft zu geben.

Eine Aufgabenstellung die vor zu definieren nicht ganz einfach war und auch heute, da sich die Stiftung in und durch ihre Arbeit nicht nur national, sondern auch global weiterentwickelt hat, nicht immer einfach ist.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Werk des Literaten, des Natur- und Umweltaktivisten, des Friedensaktivisten und Mitbegründer der Partei „die Grünen“, Heinrich Schirmbeck, entwickelten sich auch die Aufgabenbereiche der Stifter in weit auseinander gedehnte Wirkungskreise.

Durch die Unterstützung der Witwe von Heinrich Schirmbeck, Helga Willuweit-Schirmbeck, bei der Vorbereitung und bei der Umsetzung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Literaten, als dass Heinrich Schirmbeck in unserer Gesellschaft letztlich vordergründig wahrgenommen wurde, entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis zur Familie Willuweit – Schirmbeck, dass letztlich auch in der Gabe des Versprechens von Hans-Jürgen Bell durch die Errichtung der Heinrich Schirmbeck Universität /Akademie, dem Werk des Namensgebers ein Fundament für die Verbreitung seiner Gedanken, eine Plattform für die Vermittlung des Universalen GedankenGutes, eine Institution für die Wahrung und die Schaffung eines Bewusstseins für eine zwingend notwendige Friedensökologie und -ökonomie, zu gestalten.

Ein Versprechen, dessen Umsetzung und Einhaltung auch zur weiteren noch klarer definierten Ausrichtung der Stiftung führte.
Die Ausrichtung die durch die klar abgezeichneten Kompetenzfelder und Wirkungskreise der Vorstände, auch zur Modelierung und Anpassung des Namens- und der Aussendarstellung der Schirmbeck Stiftung führen musste.

So haben sich die Stifter entschlossen, mit der öffentlich erklärten Beauftragung von Hans-Jürgen Bell das geistige Erbe Heinrich Schirmbecks als Sachwalter der globalen Gemeinschaft  zuzuführen und somit auch dem Bruttosozialglück als wirtschaftliche Bewertung einer Volkswirtschaft, aber auch der Realisierung Frieden als Produktivgut in den globalen Wirtschaften, Gesellschaften und sozialien Lebensgemeinschaften, zu etablieren, der Heinrich Schirmbeck Stiftung den Namen Helga und Heinrich Schirmbeck – Schriftsteller der Rosenhöhe – Stiftung unter Verwendung der Kurzform „SCHIRMBECK STIFTUNG“ zu geben.

Für dieses Vorhaben zu realisieren wurden durch die Gründer ergänzende Organisationen initiiert und auch Unternehmen mit der Unternehmensform eG errichtet, die es ermöglichen eine Durch- und Umsetzung des Gedankengutes von Heinrich Schirmbeck global zu erreichen und auch zu gewährleisten dass die Voraussetzungen zur Erfüllung des Versprechens und der Schutz des Werkes und des Andenkens an Heinrich Schirmbeck immer gegeben ist.

Wie wichtig diese Entscheidung war und ist zeigte sich für den Vorstand der Stiftung Hans-Jürgen Bell in den letzten Monaten dieses Jahres besonders, als er zur Gründung der Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität eG am 16.9.2017 in Darmstadt, gemeinsam mit der Witwe des Namensgebers Helga Willuweit-Schirmbeck einlud!

War schon im Vorfeld durch den ebenfalls mitEinladenden Hans Wolf schon kommuniziert worden, dass die Gemeinschaft weder Ideologien, noch Eitelkeiten bediene, so zeigte sich doch nach der durch die Gemeinschaft verabschiedete Satzung und der gemeinschaftlich vereinbarten Gründung, wie schwer doch die Einhaltung einer solchen Einschränkung, auch aus dem inneren Kreis heraus, zu sein scheint.

Für die Vorstände der Stiftung beweisen sich hier die über mehr als 10 Jahre gesammelten Erfahrungswerte, gesammelten aus der aktiven Begleitung und Betreuung in der Gründung von Genossenschaften und Stiftungen, wie sehr doch Halbwissen und gelebte VorUrteile, Unwissenheit und – ja man muss stellenweise auch sagen – Dummheit – notwendige und wichtige Prozesse verhindern und boykotieren.

Denn gerade der einzelne der für die Vorbereitung eines solchen Vorhabens verantwortlich zeichnet, muss feststellen dass ein demokratischer Prozess meist von denen verhindert wird, die am lautesten nach demokratischen Maßgaben schreien.

So kam auch die Gründung der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG am 16.9.2017 im Nachhinein nicht zu Stande.

Was nicht bedeutet dass Sie nicht entstehen wird.

Wir haben in jedem Fall durch die die Stiftung und durch Initiative der Gründung der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG ein weiteres – neues Kapitel im Lebenswerk von Heinrich Schirmbeck – eröffnen können, dass der Vorstand der Heinrich Schirmbeck Stiftung und die angeschlossenen Organisationen im realen und als späterer Studienschwerpunkt an Erkenntnissen der globalen Gesellschaft vermitteln können und werden – das Kapitel Wirtschaft und Ethik – dass schon durch die Kapitel Literatur und Ethik, Wissenschaft, Forschung und Ethik von dem Namensgeber Heinrich Schirmbeck in Essays, literarischen, politischen und Wissenschaftlichen Statements, zu einem sich verbindenden Werk zusammen geführt wurde und somit in dieser Fortsetzung den Kreis der Betrachtung schließt!

Dass wir hier natürlich wieder Angriffen und auch Widerständen, auch aus den eigenen Reihen ausgesetzt sein werden, ist uns bewusst. Doch wenn wir dies hätten vermeiden wollen, hätten wir möglicherweise einen anderen Namen für unsere Stiftung und unsere Organisationen wählen müssen.

Doch da wir uns der Aufgabe, der Verantwortung, aber auch der Tatsache bewusst sind dass wir mit einer anderen Denk- und Handlungsweise die Probleme unserer globalen Gesellschaft lösen müssen, als mit der durch diese entstanden sind, haben wir in der Namenswahl als auch in der Umsetzung zwar eine sehr hohe Hürde als WerteMaßstab für uns gewählt, aber auch gleichzeitig ein Auswahlkriterium geschaffen dass es uns ermöglicht das ZIEL Frieden als Produktivgut zu etablieren zu erreichen. Auch und gerade da sich unsere KritikerInnen schon im Vorfeld an der Überwindung dieses Auswahlkriteriums schwer tun und auch bei der Anwendung dieses Procedre meist scheitern!

Warum? Weil wir sonst Frieden schon längst hätten! Und das Bruttosozialglück in den Universitäten gelehrt würde. Weil die FriedensUniversität als eG im Rahmen der Satzung agieren würde!

Hans-Jürgen Bell
Vorstand
Helga und Heinrich
Schirmbeck Stiftung