Heinrich Schirmbeck Stiftung | Heinrich Schirmbeck: Ausschnitt Menschenrechte, Völkerrechte, Schutz des Lebens
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Heinrich Schirmbeck: Ausschnitt Menschenrechte, Völkerrechte, Schutz des Lebens

Heinrich Schirmbeck: Ausschnitt Menschenrechte, Völkerrechte, Schutz des Lebens

19:39 11 Dezember in News

Die Frage der Menschenrechte steht im unlösbaren Zusammenhang mit dem kategorischen Imperativ des Gewissens, wie er von den großen Sittenlehrern der Menschheit – ich nenne nur Moses, Lao-tse, Konfuzius, Zarathustra, Buddha, Sokrates, Jesus Christus, Mohammed, Franz von Assisi, Immanuel Kant, Bahaìllah, Mahatma Gandhi, Albert Schweizer – unüberhörbar bis in unsere Tage hinein verkündet und gelehrt wurde.

Das Gewissen des Einzelnen und der Menschheit als Ganzes steht ü b e r den biologistisch-darwinistisch verstandenen Konkurrenz- und Machtdenken der Individuen, sozialen Gruppen, Rassen- und Völkergemeinschaften. Die Achtung der Würde des Menschen als eines Geschöpfes Gottes und die Achtung seines fundamentalen Lebensrechtes mit allen aus diesem fundamentalen Recht ergebenden Folgerechten haben absolute Priorität.

Dieser individual-ethische Standpunkt, der die Gebote der Menschlichkeit, der Sittlichkeit, der Unverletzbarkeit der menschlichen Würde über die besitz- und machtorientierten Interessen der Einzelnen, Gruppen und Volksgemeinschaften stellt.

Immanuel Kants kategorischer Imperativ hat seine jeweilig zeitbezogene Exaktheit und Aktualität. Das gilt für die agrarisch-hierarchisch-feudalistische Gesellschafts-Struktur des Mittelalters ebenso wie für die säkularisiert-demokratische Industrie-Gesellschaft der Neuzeit. Die Menschenrechts-Forderungen unserer Epoche ergeben sich aus ihren Herrschaft-, Produktions- und Ausbeutungsstrukturen.