Schirmbeck Stiftung | zu Heinrich Schirmbeck
Heinrich Schirmbeck, Schriftsteller,
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zu Heinrich Schirmbeck

zu Heinrich Schirmbeck

16:09 21 Oktober in Allgemein

Heinrich Schirmbeck hat Ende der 70ziger Jahre sein literarisches Lebenswerk abgeschlossen, weil für ihn nun die großen Menschheitsfragen mehr bedeuteten als Prosaminiaturen.

Mit seinem Mut, seiner Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit hätte er eigentlich eine der zentralen Bezugspersonen der Friedens- und Ökologiebewegung werden können, wenn dies nicht längst über ihren Gruppenhickhack und über ihren Versuchen parlamentarischen Mitspielens und Mitlaufens vergessen gehabt hätte, was sie einmal war und wollte.

Mit Petra Kelly war Schirmbeck eng befreundet und schrieb für sie Aufrufe und Artikel. Als einer der ersten hat H. Schirmbeck die FRIEDLICHE NUTZUNG DER ATOMENERGIE FUNDIERT IN FRAGE GESTELLT.

Als einer der wenigen Aufrechten aus der intellektuellen Szene war er schon Ende der 70ziger Jahre für Blocküberwindung und für eine neutrales konförderiertes Deutschland eingetreten, als dies noch ebenso unpopulär wie unbequem war.

Er hat sich nie gefragt, ob es allen recht war, was er tat. Er hat sich nie Gedanken gemacht, ob etwas für ihn persönlich dabei herauskam. Er hat sich selbst, den Regierenden und allen Menschen stets jene Frage gestellt, die für Theodor Storm den freien Menschen vom freiwilligen Knecht unterscheidet:     „WAS KOMMT DANACH?“