Schirmbeck Stiftung | Für eine Welt der Hoffnung!
Heinrich Schirmbeck, Schriftsteller,
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Für eine Welt der Hoffnung!

Für eine Welt der Hoffnung!

13:46 02 November in News

Helga Willuweit-Schirmbeck

Nach all den lieben Dankesworten von Seiten der Heinrich Schirmbeck Stiftung und vor allem der humanen Teilhabe von Hanne Kühl Torbeck und den Stiftungsgründern Hans Jürgen Bell und Sascha Wiesmann,  möchte ich heute den Dank zurückgeben. Ich wünsche  das unsere Hoffnungen Erfüllung finden und dem gemeinsamen Handeln, Mut für neue Wege mit dem Projekt Human Eden geschenkt werden.

Heinrich Schirmbeck waren die aktuellen Menschheitsfragen immer wichtig. Ein Grund für mich die Geschehnisse, besonders in der „dritten Welt“ mit seinen und meinen Worten wiederzugeben.:

So schrecklich die Geschehnisse der dritten Welt sind, kann ich nicht vergessen, dass diese Ausbeutungen von Land und dort lebenden Menschen gewollt sind aus reiner Macht. Und Besitzgier. Da ich dies sehe und weiß bin ich mitverantwortlich. Es muss eine neue Wertegesellschaft entstehen, eine kulturelle Askese muss wirksam werden. Der einzelne muss Einschränkungen in Kauf nehmen; und zwar gerade an den gesellschaftlich schon funktionierenden Mechanismen der Ritualisierung und Ableitung von individuellem Glücksverlangen im Konsumverhalten.

Heinrich Schirmbeck schrieb 1991 zu seiner zuerst erschienenen Studie Menschenrechte folgendes:

„Wenn wir uns darauf einigen können, dass das oberste Menschenrecht dasjenige ist, welches uns und unseren Kindern, ungeachtet von Abstammung, Rasse, Nationalität, individueller Entwicklung und sozialem Status, ein Leben ohne Angst und Harmonie mit der uns nährenden und erhaltenden Natur ist, dann müssen andere Prädikate der bisherigen Menschenrechts-Konzeption, Provokativerweise z.B. auch das Recht auf Freiheit, in politischer, wirtschaftlicher, technischer, wissenschaftlicher, sozialer etc., etc., Beziehung neu überdacht und mit Rücksicht auf die uns bedrohenden Gefahren konditioniert werden. (Das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Koordination, der Vernetzung, die Freiheit des einen stößt auf die „Freiheit des anderen“

„Es ist also nicht damit getan, zentralistische Staatssysteme und Planwirtschaften abzuschaffen (so große freiheitliche Errungenschaften das auch für den persönlichen und beruflichen Lebensbereich des Staatsbürgers mit sich bringt) und diese durch Systeme der freien Markwirtschaft zu ersetzen, sondern zugleich müssen die letzteren durch das Prüffeld einer ökologischen, die ganze Menschheit, Arme und Reiche, Entwickelte und Unterentwickelte, Freie und Unterdrückte umfassenden moralisch-menschenrechtlichen, Mensch und Natur einbeziehenden Umgestaltung gehen“.

Vor Jahren schrieb Heinrich Schirmbeck  folgendes:

„Der Mensch sitzt heute an den Schalthebeln der Evolution. Er lässt die Gesetze der lebendigen Entwicklung nicht mehr passiv über sich ergehen, er versucht sie nach seinen bewussten Zielen zu lenken. Die Schatten des Homunkulus werden am Horizont sichtbar. Die Evolution ist nicht mehr blind, im Spiegel des Gehirns leuchten ihre Gesetze ihres eigenen Ablaufs entgegen. Sie wendet sie nunmehr zu ihrer eigenen Steuerung an“.

Das Auffinden von Zitaten erleichtert mir vor allem die Dissertation v. Dr. Gerald Funk.. Er hat das Werk v. Heinrich Schirmbeck vorbildlich, chronologisch geordnet. So kann ich aus der Erinnerung, von meinem Mann geäußerte Sätze,  in der vorliegenden Doktorarbeit nachschlagen.       VIELEN DANK Helga Schirmbeck

An dieser Stelle möchte ich auch dem Verleger Immo Alexander Hilbinger meinen Dank aussprechen, dass er bereit war zum 90zigsten Geburtstag drei Bücher Heinrich Schirmbecks, neu zu verlegen.