Schirmbeck Stiftung | Die wichtigste Aufgabenstellung der neuen „Schirmbeck Stiftung“
Heinrich Schirmbeck, Schriftsteller,
1653
post-template-default,single,single-post,postid-1653,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,smooth_scroll,,qode-theme-ver-2.4
 

Die wichtigste Aufgabenstellung der neuen „Schirmbeck Stiftung“

Die wichtigste Aufgabenstellung der neuen „Schirmbeck Stiftung“

12:00 06 September in Allgemein

Die Gründung der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG und darauf aufbauend die Errichtung der Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität!

Doch alleine Frieden zu produzieren?
Da stellen sich doch noch ein Paar Fragen!

Kann unsere FriedensUniversität „Frieden produzieren“? Wie wird Frieden überhaupt produziert?
Starten wir doch gemeinsam den Versuch, Schirmbecks Gedanken fort zu entwickeln.
Nehmen wir an, dass nationalstaatliches Konkurrenzdenken einfach wegfiele, der Druck aus dem Kessel des inter-nationalen Wettbewerbs schlagartig entlassen wird.
Ohne diesen Konkurrenzdruck im Kessel des Immer-Mehr, des Immer-Größer, des Immer-Reicher … arbeitet z.B. die Maschinerie der Rüstungsindustrie nicht mehr. Der Motor hat sozusagen seinen Treibstoff, seinen Antrieb verloren.
Um mit Heinrich Schirmbeck weiter zu sprechen:
wäre dann nicht der „Friede als Produktionsgut ein Antrieb, eine unvergleichbare Motivation für schöpferische Kreativität auf allen Lebensgebieten“?
Eindeutig JA! Wenn es nicht mehr darauf ankommt größer und mächtiger als die anderen zu sein, genau dann arbeiten wir gemeinsam am Frieden.
Das „Produktionsgut Frieden“ wird Antrieb und Treibstoff zugleich. Der Gesamtdruck im Kessel addiert sich aus dem Druck den Hunger in der Welt zu bekämpfen, dem Druck Seuchen und Krankheiten zu besiegen, dem Druck aus der Symbiose von Ökonomie und Ökologie, dem Druck nach Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, multipliziert mit dem Druck der Selbsthilfe.
Die Friedenstudenten lernen selbstbestimmt die Methoden und Fertigkeiten für ihren Bachelor of Peace – im Rahmen der Co-Operativen Wissenschaften (dazu später mehr).
Wir zitieren Heinrich Schirmbeck:
„Friede als Produktionsgut: ein Antrieb, eine unvergleichbare Motivation für schöpferische Kreativität auf allen Lebensgebieten. Wenn der Friede das allen gemeinsame Produktionsgut ist, könnte er allen Nationalwirtschaften als erstrebenswertes Produktionsziel dienen, das zugleich den Vorteil hätte, dass der lästige und konfliktträchtige Konkurrenzdruck zwischen den einzelnen nationalstaatlichen Volkswirtschaften – ich nenne nur das Konkurrenzdreieck Japan-USA-Westeuropa – wegfiele, denn wer Frieden produziert, ermöglicht damit auch dem anderen, Frieden zu produzieren.“ (Heinrich Schirmbeck, „Umrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft“ (1984), Ausschnitt aus dem 1984 gesendeten Rundfunk-Essay, Quelle: heinrichschirmbeck-stiftung. de/ heinrich-schirmbeck-…/)

Eine Fragestellung die auch für die Weiterentwicklung der Schirmbeck Stiftung eine besondere Aufgabenstellung in sich birgt!

Den genossenschaftlichen Grundgedanken F.W. Raiffeisens weiterführend
entwickelt die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG den wissenschaftlichen und künstlerischen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit interessierten Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, literarischen und philosophischen Lebens.

Die Heinrich-Schirmbeck-FriedensUniversität eG folgt stets den sieben Grundsätzen, die 1995 von der International Co-operative Alliance ICA (oder in deutsch: Internationaler Genossenschaftsbund IGB) verabschiedet wurden.

Diese sind:
o Freiwillige und offene Mitgliedschaft
o demokratische Mitgliederkontrolle
o ökonomische Partizipation der Mitglieder
o Autonomie und Unabhängigkeit
o Ausbildung, Fortbildung und Information
o Kooperation mit anderen Genossenschaften
o Vorsorge für die Gemeinschaft
Dazu bedarf es einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Prüfungsverband.

Wir hoffen, dass die obigen Zeilen genug Ansatzpunkte zu einem herrschaftsfreien Diskurs hergeben. Dabei entwickeln wir uns immer weiter und werden am Ende (hoffentlich) zu einem guten Konsens im Sinne unseres Namensgebers gelangen.